Schnullerbaum

Am Sonntag hatte der Deutsche Kinderschutzbund zum traditionellen Martinsmarkt eingeladen. Das Wetter spielte bestens mit und viele Besucher trafen sich an der Olen School, wo es Wurst, armenische Teigtaschen und alkoholfreien Punsch gab. In der Olen School wurde Kaffee und selbstgebacker Kuchen und Torte angeboten, die reißenden Absatz fanden. In den hinteren Räumen wurde eine Vielfalt an selbstgefertigten Produkten dargeboten, z.B. kindersichere Kuscheltiere, Grußkarten, Marmeladen und Honig und bemalte Holzarbeiten. Wie jedes Jahr wurde auch wieder eine Tombola mit tollen Preisen veranstaltet, die Lose waren schon am frühen Nachmittag ausverkauft.

Um 15 Uhr wurde dann der Schnullerbaum feierlich seiner Bestimmung übergeben.Frau Jenning, die Vorsitzende des DKSB, erklärte ausführlich, was es mit diesem Baum auf sich hat. Es ist ein kleiner, besonders veredelter Ahorn, an dessen Äste die Kinder IHREN Schnuller aufhängen dürfen, um sich dann dauerhaft davon zu trennen. Diese Tradition kommt ursprünglich aus Dänemark, wo bereits 1920 der erste Schnullerbaum diesem Zweck geweiht wurde. Unser Bürgermeister Wolfgang Stolze wünschte dem Baum ein gutes Wachstum und hoffte, dass im nächsten Jahr zum Martinsmarkt mindestens 25 Schnuller daran hängen würden. Der Baum wurde von der Gemeinde gespendet, dafür bedankte sich Frau Jenning beim Bürgermeister und bei Familie Heberle, die das schöne Holzschild dazu fertigten.

Schnullerbaum in Kisdorf