BEKANNTMACHUNG der Gemeinde Kisdorf

Posted on 25. Februar 2020

Regionales Verkehrskonzept

Posted on 20. Februar 2020

Regionales Verkehrskonzept

Auf großes Interesse stieß am Samstag die Auftaktveranstaltung zum regionalen Verkehrskonzept, zu der Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause geladen hatte – der Ratssaal war komplett gefüllt. Herr Rümenapp vom Planungsbüro Gertz-Gutsche-Rümenapp stellte das Verfahren für die Erstellung des Verkehrskonzeptes vor.

Beteiligt sind Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und die Ämter Kaltenkirchen-Land, Itzstedt und Kisdorf. Ziel ist es, ein Konzept für den Ausbau des Verkehrsnetzes zu erstellen, das der sich rasant verändernden Entwicklung unserer Region gewachsen ist. Eines der wichtigsten Themen ist die von vielen Gemeinden immer wieder gestellte Forderung nach Umgehungsstraßen. Sicher ist es eine große Herausforderung, die unterschiedlichen Interessen aller beteiligten Gemeinden unter einen Hut zu bekommen.

Herr Rümenapp betonte, dass auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Region Vorschläge zur Verbesserung oder auch Hinweise auf Missstände einbringen sollten. Eigens dafür ist eine interaktive Karte auf der Website dieses Projektes erstellt worden, in dem jeder, auch anonym, einen Ort anklicken und seinen Hinweis eintragen kann. Die Karte mit den gesammelten Einträgen wird dann ausgewertet und mit in die Planung einbezogen.

Die Frage, wie denn die gemeindlichen Gremien, z.B. der Verkehrsausschuss, mit in den Prozess eingebunden werden sollen, blieb Herr Rümenapp schuldig. Dies würde noch mit den beteiligten Vertretern dieses Arbeitskreises besprochen werden. Der Zeitplan für das Projekt ist straff, nach den Datenerhebungen und Analysen werden im Juni dieses Jahres Zwischenergebnisse präsentiert, um dann bis September eine Maßnahmenkonzeption zu erstellen. Im Herbst wird dann eine öffentliche Abschlusspräsentation stattfinden.

Bleibt zu hoffen, dass auch für Kisdorf ein Konzept für eine Verkehrsentlastung herauskommt, die für uns mehr Sicherheit und weniger Lärm bringt. Die mögliche Umsetzung der Maßnahmen wird, so Rümenapp, sicher eine deutlich längere Zeit brauchen, immer abhängig von den vielen Genehmigungs- und Bearbeitungs- und Finanzierungsverfahren.

Zugang zu interaktiven Karte: http://www.buergerbeteiligung.de/rvk/

BEKANNTMACHUNG der Gemeinde Kisdorf

Posted on 7. Februar 2020

 

Bürgermeister Wolfgang Stolze begrüßte am Sonntag, 12.01.2020, um 11 Uhr viele Kisdorfer Bürger, Gäste und seinen Bürgermeister-Kollegen Hanno Krause aus Kaltenkirchen zum Neujahrsempfang im Margarethenhoff.

Der Neujahrsempfang wurde musikalisch – wie in den Vorjahren – von der Musikschule Wehmeyer begleitet.

In seinen Begrüßungsworten wünschte der Bürgermeister allen Bürgern und Gästen Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr. Er gab einen umfassenden Rückblick auf das Jahr 2019, in dem viele Projekte realisiert oder begonnen werden konnten.

So konnten einige Baugebiete weiter geplant und u.a. Gespräche mit Investoren geführt werden. Die Straße Am Etzberg wurde mit einer neuen Fahrbahn und überfahrbaren Bürgersteigen versehen und fertiggestellt.

  • Im gesamten Dorf wurden an unterschiedlichen Stellen Vermessungen vorgenommen, da Eigentumsverhältnisse geklärt werden mussten.
  • Ein Dorfentwicklungskonzept konnte im ersten Schritt den Bürgern vorgestellt werden, an dem in 2020 weitergearbeitet wird. Das Ingenieurbüro wird – wahrscheinlich im Februar – weitere Ideen präsentieren. An der Erarbeitung des weiteren Konzeptes ist die Beteiligung durch die Bürger ausdrücklich erwünscht.
  • Bei der Feuerwehr wurde im vergangenen Jahr das 27 Jahre alte Mehrzweckfahrzeug ausgesondert und ein neues beschafft.
  • Kisdorf erhielt im abgelaufenen Jahr die Mitteilung, dass es nunmehr im Ort drei denkmalgeschützte Objekte gibt, u.a. den Margarethenhoff.
  • Bürgermeister Stolze wies mit Bedauern und Entsetzen auf den zunehmenden Vandalismus im Dorf hin. Bänke, Schaukästen auch die Skaterbahn fiel diesen Taten zum Opfer und er bat alle Bürger, die Augen offenzuhalten und bei Auffälligkeiten umgehend die Polizei zu unterrichten, damit die Täter schnell gefasst werden können. Die nicht unerhebliche Schadenssumme von über 40.000 € kann eher für sinnvollere Dinge für das Dorf ausgegeben werden.

Aber auch einen Ausblick auf das Jahr 2020 gab Herr Stolze in seiner Rede:

  • Für das Wohngebiet Rugenvier wurde mit einem Investor gesprochen.
    Das Genehmigungsverfahren des Feuerwehrneubaus schreitet voran.
  • Die Erweiterung des Kindergartens steht ebenfalls an, der Baubeginn wird noch in diesem Jahr sein. Kosten ca. 3.5 Mio. €.
  • In der Olen School kann ab 01.03.2020 eine Kindergartengruppe mit 20 Kindern für den Übergang untergebracht werden kann, so dass hohe Kosten für die Unterbringung in anderen Einrichtungen vermieden werden können, was auch für die Eltern der Kinder den Vorteil hat, dass die Kinder hier im Ort betreut werden können.
  • Die Schulsporthalle wird durch eine neue ersetzt. In dieser werden dann auch Räume für die Ganztagsschule eingerichtet. Kosten für Kisdorf ca. 2 Mio. €.
  • Im Laufe dieses Jahres wird ein Lärmentwicklungskonzept durch ein Ingenieurbüro erarbeitet und vorgestellt. Die Bürger sollen auch hier einbezogen werden.

Im Anschluss an die Worte des Bürgermeisters wurden einige Bürger Kisdorfs geehrt.

Das Ehepaar Heike und Hans-Werner Sell wurden für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit beim Kinderschutzbund ausgezeichnet. Beide engagieren sich seit vielen Jahren für diese Organisation, Heike Sell ist u. a. Beisitzerin im Vorstand, „Hansi“ Sell ist immer parat, wenn handwerkliches Geschick gebraucht wird.

Seit 2 Jahren werden auch junge Kisdorfer geehrt. Und so wurde in diesem Jahr als sportlicher Botschafter Kisdorfs Razmik Sargsyan geehrt. Der junge Armenier, der 2016 nach Deutschland kam, hat in kürzester Zeit im Bereich des Boxsports alle Hürden gemeistert und ist ein Aushängeschild in seiner Klasse über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinweg. Hervorzuheben ist, dass der Jugendliche in der kurzen Zeit auch seinen Hauptschulabschluss bestanden hat und sich z.Z. in einer Ausbildung befindet. Die anwesenden Gäste waren sehr beeindruckt, als der junge Mann nach der Ehrung die Gelegenheit wahrnahm und sich in gutem Deutsch nicht nur beim ehrenamtlichen Helferteam Kisdorfs, sondern auch bei allen Kisdorfern für die gute Aufnahme im Dorf bedankte. Er betonte, das Beste am Norden sei für ihn: KISDORF. Die Anwesenden applaudierten stehend diesem jungen Mann, der sicherlich auch weiterhin Kisdorf mit sehr guten Leistungen repräsentieren wird.

Ein weiterer junger Bürger wurde geehrt. Torsten Oosting, der freundliche junge Mann, den fast jeder im Dorf kennt. Torsten Oosting, der an vielen Tagen im Jahr zu Fuß unterwegs ist –  auf dem Radweg von Kisdorf zum Kisdorferwohld – um auf seinem Weg Zurückgelassenes – Papier, Plastik u.a. –  einzusammeln und zu beseitigen. Er leistet praktischen Umwelt- und Naturschutz, wofür sich der Bürgermeister ausdrücklich bedankte. Aber auch bei Veranstaltungen lässt es sich Torsten Oosting nicht nehmen, z.B. Gläser abzuräumen und für eine saubere Umwelt zu sorgen. Durch seine Freundlichkeit ist dieser junge Mann im Dorf allseits beliebt und hat die Auszeichnung und unseren Respekt wahrlich verdient.

Andreas Fleckner vom Trägerverein gab im Anschluss einen Überblick über den Weihnachtsmarkt 2019, der sich in der Region immer größerer Beliebtheit erfreut. Dank der Mithilfe zahlreicher Menschen vom Trägerverein, Mitgliedern der Fraktionen, aber auch erstmalig der Landjugend konnte das Projekt „Weihnachtsmarkt“ in 2019 wieder sehr erfolgreich durchgeführt werden. Durch den Erlös bei der Weihnachtsbäckerei konnte eine Spende in Höhe von 400 € an das SOS-Kinderdorf Harksheide übergeben werden. Herr Kraft vom Kinderdorf dankte den Beteiligten sehr herzlich.

Auch Frau Steiner, die in 2019 die Kunstwanderung Kisdorf organisiert hat, berichtete ausführlich über die Aktivitäten und dankte ebenfalls allen Helfern aus dem Dorf. Auch hieraus konnte ein hoher Geldbetrag rekrutiert werden. So übereichte Frau Steiner jeweils eine Spende an die Pastorin der Friedenskirche Kisdorfs, Christiane Ellger, und an den Verein „Tausendfüßler“ in Kaltenkirchen, der ebenfalls zahlreiche soziale Projekte anbietet. Die nächste Kunstwanderung findet voraussichtlich wieder in 2 Jahren statt.

Die Musikschule Wehmeyer erfreute die Gäste nochmals mit einigen Stücken aus ihrem Repertoire und Bürgermeister Stolze verabschiedete zum Abschluss die Gäste mit der Einladung in die Groot Deel zu einem kleinen Umtrunk und kleinen Köstlichkeiten.

Beim Umtrunk trafen sich danach viele Kisdorfer Bürger, um sich auszutauschen.

Postfiliale in Kisdorf

Posted on 4. Januar 2020

Kurzmitteilung: Nach der Schließung des Postschalters im Edeka-Markt Domke in der Henstedter Straße am 31.12.2019 ist ein neuer Standort gefunden.
Die Post wird am 23. Januar 2020 einen Shop in der Dorfstraße 34 eröffnen, das sind die Räume der ehemaligen Fahrschule “die zwei”.
Über den Umfang des Leistungsangebots ist z.Zt. noch nichts bekannt.

Ihr Bürgermeister

Posted on 24. Dezember 2019

Frohe Weihnachten
Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

Schnullerbaum an der Olen School

Posted on 17. November 2019

Schnullerbaum

Am Sonntag hatte der Deutsche Kinderschutzbund zum traditionellen Martinsmarkt eingeladen. Das Wetter spielte bestens mit und viele Besucher trafen sich an der Olen School, wo es Wurst, armenische Teigtaschen und alkoholfreien Punsch gab. In der Olen School wurde Kaffee und selbstgebacker Kuchen und Torte angeboten, die reißenden Absatz fanden. In den hinteren Räumen wurde eine Vielfalt an selbstgefertigten Produkten dargeboten, z.B. kindersichere Kuscheltiere, Grußkarten, Marmeladen und Honig und bemalte Holzarbeiten. Wie jedes Jahr wurde auch wieder eine Tombola mit tollen Preisen veranstaltet, die Lose waren schon am frühen Nachmittag ausverkauft.

Um 15 Uhr wurde dann der Schnullerbaum feierlich seiner Bestimmung übergeben.Frau Jenning, die Vorsitzende des DKSB, erklärte ausführlich, was es mit diesem Baum auf sich hat. Es ist ein kleiner, besonders veredelter Ahorn, an dessen Äste die Kinder IHREN Schnuller aufhängen dürfen, um sich dann dauerhaft davon zu trennen. Diese Tradition kommt ursprünglich aus Dänemark, wo bereits 1920 der erste Schnullerbaum diesem Zweck geweiht wurde. Unser Bürgermeister Wolfgang Stolze wünschte dem Baum ein gutes Wachstum und hoffte, dass im nächsten Jahr zum Martinsmarkt mindestens 25 Schnuller daran hängen würden. Der Baum wurde von der Gemeinde gespendet, dafür bedankte sich Frau Jenning beim Bürgermeister und bei Familie Heberle, die das schöne Holzschild dazu fertigten.

Schnullerbaum in Kisdorf

Einwohnerversammlung 28.10.2019

Posted on 17. November 2019

Posted on 2. November 2019

Liebe Kisdorferinnen, liebe Kisdorfer,

aus gegebenem Anlass möchten wir ein paar Worte an Sie richten.Kisdorf ist eine sehr lebenswerte Gemeinde und wir wohnen gerne hier. Natürlich gibt es immer irgendwo etwas zu verbessern und Mängel zu beseitigen, wir arbeiten stetig daran.

In letzter Zeit aber gab es gehäuft Fälle von Vandalismus im Ort, es wurde beschädigt, beschmiert und zerstört. In diesem Zusammenhang geht es dann auch in den sozialen Medien weiter, es wird gedroht, gehetzt und mit zwielichtigen Beiträgen die Stimmung weiter angeheizt.
Über dieses Vorgehen sind wir erschüttert! In unserem demokratischen System gibt es immer Möglichkeiten des Gesprächs und der Lösungen. Dafür sind wir offen, denn wir haben vier Ausschüsse, die regelmäßig tagen, die Gemeindevertretung, die Bürgermeistersprechstunde und das Amt Kisdorf, an die sich jeder mit seinen Einwänden oder Sorgen wenden kann.

Gemeinsam sollten wir Kisdorfer Bürgerinnen und Bürger der Gewalt und dem Vandalismus begegnen wo wir können. Wir verurteilen grundsätzlich jede Form von Gewalt gegen Personen, Tiere und Sachen und selbstverständlich auch Selbstjustiz. Ebenso ist verbale Gewalt und Hetze im Netz völlig überflüssig.

Ihr Bürgermeister, Ihre Gemeindevertreter und alle politisch ehrenamtlich Tätigen.

Denkmal Margarethenhoff

Posted on 13. Oktober 2019

Völlig überraschend erhielt der Bürgermeister unserer Gemeinde ein Schreiben vom Landesamt für Denkmalpflege.
Der Margarethenhoff steht ab 20.September dieses Jahres unter Denkmalschutz.
Was bedeutet das? Nun, zunächst einmal heißt es, dass das Erscheinungsbild des Gebäudes nicht verändert werden darf.
Das betrifft das Gemäuer, die Fenster, das Dach und die dem Gebäude zugehörigen Teile, die prägend sind.
Wird eine Reparatur notwendig, so darf auch diese nur gemäß den Richtlinien des Amtes ausgeführt werden.
Das trifft für den Margaretenhoff sowohl für das Äußere als auch für das Innere des Gebäudes zu.

Als eines der ältesten Gebäude Kisdorfs hat die Gemeinde und sicher auch wir alle ein Interesse daran, dieses schöne und historische Gebäude so zu erhalten, wie es ist.
Jetzt, da es unter Denkmalschutz steht, besteht auch die Möglichkeit Fördergelder und Zuschüsse zu bekommen, wenn z.B. eine größere Reparatur ansteht.
Denkmalschutz verfolgt das Ziel, Denkmale dauerhaft zu erhalten.

Jeder, der schon einmal eine Feier, eine Versammlung, eine Veranstaltung miterlebt oder gut im integrierten Restaurant Pellegrini essen war, der wird sicher dieses außergewöhnliche Ambiente zu schätzen wissen.

Es ist ein lebendiges Bild der Baukunst und Lebensweise vergangener Zeiten.
Karl von Habsburg: „Kulturgüter sind ein Teil der Identität der Menschen, die an einem bestimmten Ort leben.
Zerstört man ihre Kultur, so zerstört man damit auch ihre Identität.
Viele Menschen werden entwurzelt, haben oft keine Perspektiven mehr und flüchten in der Folge aus ihrer Heimat.“

Margaretenhoff4

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